Chronik

1261
Urkundliche Ersterwähnung in einer Papsturkunde für das Kloster Gottesaue.
1300 - 1500
Der Schultheiß von Daxlanden ist auch für Forchheim zuständig.
1369
Erste urkundliche Erwähnung der Appenmühle.
1407
Der Streit um Jagdrechte in der „Daheslarer au“ zwischen Baden und der Pfalz wird zugunsten Badens entschieden. Die Daxlander Au bleibt dennoch ständiger Zankapfel.
1463
Daxlanden wird selbständige Pfarrei, vorher gehörte es zu Forchheim.
Um 1480
Das auf dem Sporn der Aubühlschlinge nahe Forchheim gelegene Daxlanden wird wegen der Gefahr eines Rheinbruchs weiter nach Norden verlegt.
1500 - 1800
Umfangreiche Deichbauten und Maßnahmen zur Uferbefestigung des Rheins sowie Streitigkeiten um Fischereirechte mit Knielingen und Hagenbach.
1500
Ein in Rom ausgestellter Ablassbrief gilt dem Bau einer neuen St. Valentinskirche.
1525
Erste Nennung eines herrschaftlichen Freihofs, der bis 1810 besteht.
1535
Bei der Teilung der Markgrafschaft fällt Daxlanden an Baden-Baden.
1560
Erster urkundlich belegter Rheindurchstich zum Schutz Daxlandens vor Hochwasser.
1618 - 1648
Im Dreißigjährigen Krieg erleidet der Ort großen Schaden.
1651
Daxlanden verliert zum letzten Mal sein Dorfgebiet durch ein Hochwasser, zuvor begann die Verlegung des Dorfes an seinen heutigen Platz.
1652 / 53
Zweiter Rheindurchstich zum Schutz des Dorfes.
1689
Daxlanden wird von den Franzosen niedergebrannt.
1698
Daxlanden zahlt 500 Gulden als Kriegskontribution.
1713 - 1715
Bau einer neuen St. Valentinskirche durch Johann L. M. Rohrer.
1714
Grünwinkel wird Pfarreifiliale Daxlandens.
1758
Der ursprüngliche Kirchenbauplatz wird als Kirchengärten an die Bürger verteilt.
1771
Wiedervereinigung der beiden 1535 getrennten badischen Markgrafschaften.
1783
inrichtung eines herrschaftlichen Schiffsplatzes mit drei englischen Matrosen unter Leitung des englischen Ingenieurs Peter Perez Burdett. Der Schiffsmeister Harry York erhält das Recht, in seinem Wohnhaus eine Wirtschaft zu betreiben, die später „Zum Schiff “ heißt. Daxlanden ist zugleich Holzplatz für holländische Flößer und im Ort befindet sich eine württembergische Harzniederlage.
1813
Daxlanden hat 844 Einwohner, die in 154 Wohngebäuden leben. Landwirtschaft, Pferdezucht, Fischfang und Fuhrunternehmungen sind die Haupteinnahmequellen.
1819 - 1821
Rheinkorrektion nach Plänen Johann Gottfried Tullas bei Daxlanden. Damit verliert der Ort seine Funktion als Schiffs- und Zollstation an Maxau.
1824 - 1826
Bau des Rat- und Schulhauses auf dem heutigen Schlaucherplatz (abgerissen 1976).
1828
Der Gemeinderat beklagt, dass seit 1795 1.300 Morgen Land verloren gegangen seien.
1847
Gründung des Gesangvereins „Liederkranz“.
1850
Durch Ableitung des Federbachs werden die Fritschlach und der Kastenwört entwässert und dadurch 1.700 Morgen wertvolles Land gewonnen.
1871 - 1873
Bau eines Rathauses in der Pfarrstraße (heute Federbachschule).
1874
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Daxlanden.
Um 1880
Daxlander Ziegeleien beschäftigen Saisonarbeiter aus Bayern, der Pfalz und Italien.
1885
Es leben 2.658 Einwohner in 337 Wohnhäusern im Ort.
1889
Gründung des „Turnverein Daxlanden“.
1895
Anlage des heutigen Friedhofes.
1896
Gründung des „Musikverein Lyra“. Gründung des SPD-Ortsvereins Daxlanden
1901
Eröffnung des Rheinhafens.
1904
Neubau des Schulhauses am heutigen Kirchplatz.
1. Januar 1910
Eingemeindung mit 4.227 Einwohnern nach Karlsruhe.
1911
Eröffnung einer nur wenige Monate bestehende Omnibuslinie nach Mühlburg mit Anschluss an die Karlsruher Straßenbahn
1912
Feierliche Weihe der neuen Heilig-Geist-Kirche.
1913
Eröffnung der Lokalbahn-Seitenlinie zum Kühlen Krug.
1920
Beginn der Bebauung in der Albsiedlung.
1921
Bau der Gartenstadt östlich des alten Ortsetters.
1922
Gründung des BV Daxlanden.
1928
Eröffnung der Straßenbahnlinie nach Karlsruhe.
1929
Eröffnung des Rheinstrandbades Rappenwört.
1932
Einweihung des von Karl Egler gestalteten Denkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
1933
Die nationalsozialistische Machtergreifung zeigt sich in der Verfolgung der sozialdemokratischen und kommunistischen NS-Gegner. Der junge Daxlander August Dosenbach wird das erste Karlsruher Mordopfer der Gewaltherrschaft. Die von Mühlburg betreuten Protestanten des Ortes werden mit Grünwinkel zur Albpfarrei vereint.
1934
Gründung des Handharmonika-Orchesters Daxlanden.
1937
Baubeginn in der Rheinstrandsiedlung.
6. August 1941
Bei einem Luftangriff sterben vier Menschen in einem Luftschutzkeller durch einen Sprengbombentreffer.
9. Dezember 1944
Der schwerste Luftangriff des Zweiten Weltkrieges auf Karlsruhe fordert in Daxlanden 25 Tote.
1945
Am Ende des Krieges sind 150 Wohnhäuser sowie 300 Stallungen und Scheunen total zerstört.
30. Juli 1945
Gründung des CDU-Ortsverbandes.
30. September 1945
Erste Karlsruher Nachkriegsversammlung der KPD im „Hirsch“.
1949
Die Schlampenballtradition lebt wieder auf.
1952
Das traditionsreiche Daxlander Fischerfest beginnt sich zu einem großen Volksfest zu entwickeln.
1960
Die 1939 begonnene Thomaskirche der evangelischen Gemeinde ist vollendet.
1964
Neubau der Adam-Remmele-Schule.
1965
Der Karlsruher Gemeinderat beschließt das Baugebiet Daxlanden-Ost.
1966
Weihe der Kirche der seit 1929 bestehenden Neuapostolischen Gemeinde.
1968
Bau der Umgehungsstraße am nördlichen Ortsrand (Rheinhafenstraße) abgeschlossen.
1969
Gründung der ersten Karnevalsgesellschaft Daxlanden.
1971
Gründung der Arbeitsgemeinschaft Daxlander Vereine, die als erstes Ziel den Bau einer Mehrzweckhalle anstrebt.
1975
Aus kleinen, von der Feuerwehr getragenen Anfängen entwickelt sich der Daxlander Fastnachtsumzug.
1978
Einweihung der Umgehungsstraße nach Rappenwört.
1980
Die Rheinstrandsiedlung wird durch die Eckenerstraße an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Fertigstellung des katholischen Gemeindezentrums St. Barbara. Einweihung der Rheinstrandhalle. Eröffnung der Schule für Erziehungshilfe (Federbachschule).
1982
Fertigstellung des Kultur- und Sportzentrums der Gehörlosen, das bundesweiten Modellcharakter hat. Erstes Daxlander Straßenfest.
1989
Baubeginn der neuen Sportanlage für die 1921 gegründete DJK in der Fritschlach.
1992
Einweihung der Kirche in der Rheinstrandsiedlung für die evangelische Philippusgemeinde.
1992
Einweihung des Schlaucherbrunnens.
1998
Der Karlsruher Gemeinderat erlässt eine Erhaltungssatzung für den Ortskern Daxlandens.
 
Fortsetzung folgt...

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Samstag, 25. November 2017

Kleintierschau des Kleintierzuchtvereins

Sonntag, 26. November 2017

Totensonntag am Ehrenmal des FV Daxlanden

Mittwoch, 29. November 2017

Sie sind es uns wert: Homöopathie für Groß und Klein

Samstag, 02. Dezember 2017

Daxlander Weihnachtmarkt auf dem Schlaucherplatz

Samstag, 02. Dezember 2017

Weihnachtsfeier der Gehörlosenvereine

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